Der kleine Bruder | 
vergrössern | Autor: Sven Regener Urheber: Sven Regener Verleger: Eichborn
Kaufen Neu: EUR 19,95
Neu (79) Gebraucht (6) ab EUR 16,43
Bewertung: 47 Rezensionen Verkaufsrang: 87
Medium: Gebundene Ausgabe Ausgabe: 1 Seiten: 281 Versandgewicht: 0.9 Maße (innen): 8.6 x 5.1 x 1.1
ISBN: 382180744X EAN: 9783821807447 ASIN: 382180744X
Publikation: September 2008 Verfügbarkeit: Gewoehnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
| |
| Auch erhältlich in:
|
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Irgendwann im Leben eines Mannes -- zumeist so kurz nach 40 -- denkt man an die Zeit zurueck, in der man jung war. Dann kauft man sich Buecher, die einem ins Gedaechtnis bringen, wie es damals war zu leben, welch klebrige Brause man trank oder welch schaurige Musik man gehoert haben soll. Wenn man ein kreativer Mann ist, dann schreibt man gleich ein Buch ueber diese seine Jugend, das schon wegen der darin vorkommenden, inzwischen verschwundenen Produkt- und Musikgruppennamen bei den Gleichaltrigen gut ankommt. Florian Illies ist so ein Mann, oder Frank Goosen. Oder Sven Regener eben. Sven Regener ist der Komiker unter den Nostalgikern. Er hat Humor, den man aber vollends nur verstehen kann, wenn man bei der Bundeswehr war oder selbst in jener Zeit gelebt hat, in der seine Buecher spielen. Der Anfang von Der kleine Bruder ist ein gutes Beispiel dafuer. Da faehrt der Protagonist Frank Lehmann auf der Suche nach seinem grossen Bruder Manfred, einem Kuenstler, von Bremen nach Westberlin, und ist krampfhaft darum bemueht, 100 Stundenkilometer nicht zu ueberschreiten. Dazu muss man wissen, dass damals in der DDR hinter jeder Autobahn-Hecke ein Polizei-Trabant gelauert hat, der nur darauf wartete, Wessis harte Devisen aus der Tasche zu ziehen. So jedenfalls glaubt man sich als Mensch ueber 40 zu erinnern. Wer so eine Fahrt schon einmal mitgemacht hat und die Situation versteht, kann ueber Regeners Beschreibung lauthals lachen. Andere koennen an vielen Stellen wohl nur schmunzeln. Zu lachen und zu schmunzeln gibt es viel in Der kleine Bruder. Denn Frank Lehmann trifft nicht auf seinen Bruder, wohl aber auch dessen durchgeknallte WG, auf Hausbesetzer, schraege Musiker -- und, natuerlich, auf die Frauen. An Stelle des verschollenen Manfred, der in Berlin aus unerklaerlichen Gruenden Freddie heisst, wird Lehmann zu einer Krisensitzung abkommandiert. Und der Leser ueber 40 kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, woher Sven Regener all seine skurrilen Einfaelle hernimmt -- und warum er ihm damit die eigene Vergangenheit derart lebendig wieder vor Augen fuehrt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 42 mehr Rezensionen...
281 Seiten bla bla bla...... November 29, 2008 B. Kathrin Ich habe mich seit einem Beitrag im Fernsehen sehr auf die Veroeffentlichung des Buches gefreut und war von der Aufmachung auch recht angetan - nur der Preis hat mich noch einige Wochen ueberlegen lassen ob dieser auch gerechtfertigt ist..... und das war er definitiv nicht! Ich hatte nach "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Sued" hohe Erwartungen an "Der kleine Bruder" die bitterlich enttaeuscht wurden. Anfangs dachte ich noch es kann nur besser werden und nach der Haelfte muss ich mich wirklich zwingen das Buch zu Ende zu lesen.
Was will mir dieses Buch sagen? November 28, 2008 T. Zipperle Nach "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Sued" war ich gespannt auf den dritten Teil. Hat mich Herr Lehmann noch begeistert und gefesselt, v.a. durch seine unorthodoxen Dialoge, so hat mich das dritte Buch hauptsaechlich gelangweilt. Die Dialoge unterhalten hier und da noch ganz gut, aber die Story bzw. das Anliegen (Was will mir der Autor damit sagen?) des Buches erschloss sich mir nicht. Die Charaktere waren mir zu flach und fade beschrieben, was auch die doch sehr lustigen Namen wie P. Immel usw. nicht wett machen konnten. Insgesamt war ich enttaeuscht von diesem Buch!
So kam Frank Lehmann nach Berlin November 16, 2008 Nina (Gudensberg, Hessen) Ich habe - wie viele meiner Vorredner auch - erst Herr Lehmann gelesen und dann den lang erwarteten "Kleinen Bruder" und ich war keineswegs enttaeuscht. Nun weiss ich, wie Herr Lehmann Karl und all die anderen kennen lernte... Aber ich vermute fast, dass es da noch einen Teil geben wird zwischen "Der kleine Bruder" und "Herr Lehmann". Platz waere noch und ich hoffe es auch, denn Sven Regener hat einen genialen Schreibstil. Empfehlenswert!
Ein Muss fuer alle Fans des sympathischen Grossstadthelden. November 13, 2008 Silke Schroeder, hallo-buch.de (Hannover) Das neue Buch von Sven Regener setzt genau dort an, wo Herr Lehmanns Abenteuer in Neue Vahr Sued aufgehoert haben. Frank und Wolly sitzen im Auto nach West-Berlin. Die Mauer-Stadt in den 80ern, das war vor allem Kreuzberg mit seinen besetzten Haeusern, durchgeknallten Kuenstlern und alternativen Schwabenhochburgen. Was folgt, ist ein Fest an Wortwitz und Situationskomik. Regener, der das Hoerbuch selbst liest, versteht es brillant, sein Publikum zu fesseln. Die Themen sind alltaeglich-banal und doch fuer seine Protagonisten lebenswichtig: Die coolste Kneipe, die naechste Party, wer wem Geld schuldet und wer gerade eine Macke hat. Der beste Band der Lehmann-Trilogie - selten wurde jugendliches Rumgeblubbere so charmant und mitreissend erzaehlt. Ein Muss fuer alle Fans des sympathischen Grossstadthelden.
Der dritte Teil ist der Schwaechste November 10, 2008 J. Graumann (Taunusstein) Irgendwann ist die Luft raus, Herr Lehmann. Nun es ist schon spannend, wie aus Frank Herr Lehmann wird und warum Manni vom Kuenstler zum Testpatient mutiert, und dann natuerlich die ganz, liebe Hausbesetzerszene, ja hier muss man Sven Regner doch ein Kompliment verteiler, eine inszeniert Hausbesetzung, die dann doch durch wirklich Hausbesitzer schief geht, was tun mit den echten Hausbesitzer ? Und natuerlich die immer wieder genialen Bierdosenwurfe, die stets ihr Ziel durch die Menge hindurch finden .... Warum denn dann nicht 5 Sterne, tja, weil alles so dahin fliesst, ist halt eine Fortsetzungsgeschichte..... Jetzt fehlt nur noch der 4.Band, wie Herr Lehmann die Kreuzberger Naechte tingelt und die Neue Deutsche Welle an ihm vorbeirauscht. Hoffentlich kommt dieser Band nicht zu schnell.....
|
|
|
|